| Couperose
Couperose - was ist das? Als Couperose bezeichnet man kleinste Gefäßerweiterungen, die meist im Gesichtswangenbereich angesiedelt sind und den Betroffenen - je nach Ausprägung - permanent gerötet aussehen lassen. Es handelt sich hierbei um eine Bindegewebsschwäche von tieferliegenden Blutgefäßen, die kleinste “Abzweigungen” bilden. Feine Äderchen werden an der Hautoberfläche sichtbar. Eine der Ursachen ist häufig schon die Veranlagung zur Bindegewebsschwäche. Begünstigt wird die Couperose durch exzessive Sonnenbestrahlung oder extreme Temperatur-schwankungen. Ursache
Behandlung Die modernste Art der Behandlung der Couperose stellt die IPL2-Technologie dar. Hierbei wird ein spezieller Lichtimpuls auf das betroffene Areal abgegeben, der im dunkelroten sauerstoffarmen Blut des Gefäßes vom Blutfarbstoff (Hämoglobin) absorbiert und in Wärme umgewandelt wird. Es kommt so zur plötzlichen Erwärmung des Gefäßes, die zur Koagulation (Gerinnung) des Blutes führt und das Gefäß "verklebt". Die Gefäßüberreste werden vom Organismus abgebaut. Behandlungsdauer
Rosacea Rosacea - auch Rosazea - ist eine Dermatose für deren Entstehung seborrhoische Konstitution, Labilität des Gefäßnervensystems und Magen-Darm- sowie Leberstörungen verantwortlich gemacht werden. Die Ursachen sind allerdings bis heute nicht eindeutig geklärt. So ist bekannt, dass starker Alkoholkonsum durchaus Schübe von Rosacea auslösen können. Jedoch ist keinesfalls der Umkehrschluß gültig, Rosacea-Patienten seien Alkoholiker. Bei einer Rosacea-Neigung kann die verstärkte Durchblutung zu bleibend erweiterten Äderchen, sogenannten Teleangiektasien, führen. Dies zeigt sich durch feine rote Linien direkt unter der Rosacea zeigt sich zunächst durch fleckenförmige Rötungen, Teleangiektasie, Schuppungen sowie im Erweiterten Stadium der Roscea durch Papeln und Pusteln sowie polsterartigen Infiltraten. Roscea beginnt meist im fünften Lebensjahrzehnt, teilweise bereits ab dem 3 Lebensjahrzehnt. Roscea tritt meist an Stirn, Wangen, Nase, Kinn auf. Die Hauterkrankung Rosacea ist nicht ansteckend. Rosacea juckt nicht und tut nicht weh. Die Veranlagung zu Rosacea scheint mit Einschränkungen vererbbar zu sein. Allerdings erkrankt bei weitem nicht jeder, dessen Eltern von Rosacea betroffen sind. Auch in Familien, bei denen nie Rosacea auftrat, kann jemand zum ersten Mal betroffen sein. Rosacea erythemosa: Rosacea mit unscharf begrenzten Rötungen und Gefäßerweiterungen. Rosacea papulosa: Rosacea mit entzündlichen Knötchen. Rosacea pustulosa: Rosacea die sich vor allem durch Pusteln zeigt. Rosacea hypertrophicans: Rosacea die sich durch Bindegewebs und Talgdrüsenwucherungen zeigt. Fast ausschließlich bei Männern kann dies an der Nase zu knolligen Auswüchsen führen (Rhinophym)
Eine Behandlung dauert etwa 10-15 Minuten. Je nach Ausprägung der Rosacea sind bis zu 4 Behandlungen notwendig. Durch die Behandlung entsteht keine Ausfallzeit (Lunchtime-Treatment). Sie können also direkt nach der Behandlung wieder Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen. Spider naevus Spider nävi sind von einem zentralen Gefäß ausgehende, rötliche, sternförmige Gefäßverzweigungen vor allem in der oberen Körperhälfte. Sie bereiten keine körperlichen Beschwerden, stellen aber häufig ein kosmetischen Problem dar. Behandlung Vor der Behandlung wird ein Gel auf die zu behandelnde Hautregion aufgetragen. Der durch einen Applikator erzeugte kontrollierte Lichtimpuls wird auf die zu behandelnde Hautoberfläche abgegeben. Der Blutfarbstoff (Hämoglobin) im Gefäß absorbiert die Wellenlängen und das Gefäß und die umliegende Gefäßwand wird für eine sehr kurze Zeit selektiv erwärmt. Diese plötzliche Erwärmung des Gefäßes führt zu einer Koagulation des Blutes im Gefäß sowie einer Erwärmung der Gefäßwand, das Gefäß "verklebt". Die Gefäßüberreste werden vom Organismus abgebaut. |
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Vaskuläre Läsionen
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Auf Englisch heißen sie „curse of the celts“, Fluch der Kelten. Die fein verästelten roten Gefäße, die an Nase und Wangen durch die Haut schimmern, finden sich besonders häufig bei hellhäutigen Menschen mit rotblondem Haar, blauen Augen und Sommersprossen – dem keltischen Typ. Doch auch andere Menschen mit sensibler Haut sind anfällig für diese Erscheinungen.
Was die Couperose verursacht, ist nicht völlig erforscht. Die Neigung dazu scheint vererbt zu sein. In erster Linie handelt es sich um eine Schwäche des Bindegewebes, die einen Blutstau in den feinsten Blutgefäßen der Haut zur Folge hat. Da jedoch auch ernste Erkrankungen der Haut zu ähnlichen Erscheinungsbildern führen können, sollten Sie vom Hautarzt klären lassen, ob es sich wirklich um Couperose handelt. Das gilt vor allem dann, wenn das Hautbild sich im Lauf der Zeit deutlich verschlechtert.
Eine Behandlung dauert etwa 10-15 Minuten. Je nach Ausprägung der Couperose sind bis zu 5 Behandlungen notwendig. Durch die Behandlung entsteht keine Ausfallzeit (Lunchtime-Treatment). Sie können also direkt nach der Behandlung wieder Ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.
Haut, insbesondere rund um die Talgdrüsen des Gesichts. Diese hervortretenden Äderchen sind meist die ersten Anzeichen einer Rosacea.